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Duale Ausbildung als internationales Erfolgsrezept von ALPLA

Internationaler Lehrlingsaustausch fördert fachliche und persönliche Weiterentwicklung junger Talente und bereichert das interkulturelle Know-how des Unternehmens.

Portrait von Julian Fässler
© Julian Fässler Julian Fässler - Gesamtverantwortlicher für duale Berufsausbildung bei ALPLA

Wie ist der aktuelle Stand Ihrer Exportaktivitäten?

ALPLA produziert mit 23.300 Beschäftigten in 46 Ländern und 190 Betrieben Kunststoff-verpackungen. Aktuell setzt ALPLA EUR 5,1 Milliarden Euro um.

go-international begleitet Sie in China und Mexiko. Um welche Projekte handelt es sich dabei?

In diesen zwei besonders wichtigen Märkten setzt ALPLA seit 2013 auf die duale Berufsausbildung nach österreichischem Vorbild. Wir haben uns dazu entschlossen, in China und Mexiko Lehrlinge auszubilden. Insgesamt werden je 40-45 Lehrlinge pro Region zu Kunststoffformgeberinnen und Kunststoffformgebern, Zerspanungstechnikerinnen und Zerspanungstechnikern sowie zu Mechatronikerinnen und Mechatronikern ausgebildet.

go-international ermöglicht einen sehr spannenden Teil des Projekts – den internationalen Lehrlingsaustausch. Bereits seit vielen Jahren schicken wir Vorarlberger Lehrlinge in Betriebe auf der ganzen Welt. Mit go-international funktioniert das nun auch in die andere Richtung. Es kommen jedes Jahr Lehrlinge aus Mexiko und  aus China für je drei Wochen nach Vorarlberg. Das Programm wird auch auf die neuen Ausbildungsstandorte in Polen, Indien und Südafrika ausgeweitet.

Der Austausch hilft den jungen Kolleginnen und Kollegen, sich fachlich weiterzuentwickeln und menschlich zu wachsen. Schließlich waren sie vorher noch nie im Ausland. Am Standort Vorarlberg bereichern uns die Besuche vor allem aus kultureller Sicht.

In welchen Situationen bewährt sich die Zusammenarbeit mit den AußenwirtschaftsCentern besonders?

Die AußenwirtschaftsCenter haben ein exzellentes Netzwerk zu den Behörden. Wer die duale Ausbildung exportiert, greift in die Bildungssysteme vor Ort ein. Das kann man nur, wenn man auf die richtigen Personen trifft und das Ganze auch einen offiziellen Charakter bekommt. Die AußenwirtschaftsCenter schaffen auch bei ausländischen Behörden Vertrauen. Ohne die AußenwirtschaftsCenter wären einige Ziele so nicht zu erreichen gewesen.

Ein wichtiger Tipp für andere österreichische Unternehmen?

Wer dual ausbilden möchte, braucht starke Partnerschaften. Das duale Berufsausbildungssystem ist außerhalb Mitteleuropas kaum bekannt. Um diesen Weg zu gehen, braucht man Partnerschaften, die behilflich sind. Das können andere Unternehmen mit ähnlichen Interessen sein, österreichische Vertretungsbehörden, die Türen öffnen, verlässliche Schulen, die Verantwortung übernehmen. Ein starkes Netzwerk kann sehr hilfreich sein.

ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG im Word-Rap

  • Die Zukunft gehört ... „der Berufsausbildung. Fachkräfte werden auf der ganzen Welt gesucht. Ich kenne kein Unternehmen, das durch Jammern erfolgreicher wurde. Daher muss man das Heft selbst in die Hand nehmen.“
  • Skype-Konferenzen ... „finden täglich statt, um gut vernetzt die nächsten Ziele in der dualen Berufsausbildung zu erreichen."


Datum der Aktualisierung: August 2023